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Wespen

Wussten Sie das?

Grundsätzlich sind Wespen und Hornissen friedliche Tiere und da sie eine wichtige Aufgabe im Ökosystem haben, sollte man vermeiden sie zu vernichten. Was Sie vielleicht auch nicht wussten: Wespen und Hornissen bauen einjährige Nester, das heißt ein Nest, das im Sommer besiedelt ist, wird von den Völkern in den folgenden Jahren nie wieder besiedelt. Beide Insektenvölker sterben im Herbst bzw. spätestens im Winter und nur die neue Königin überwintert. Das Gift von Bienen und Wespen und Hornissen ist erst bei mehreren hundert Stichen lebensgefährlich. Bei Allergikern dagegen kann bereits ein einziger Stich zu lebensbedrohlichen Reaktionen führen.

Wie arbeiten wir!

Wenn die Wespen keine unmittelbare Gefahr darstellen, sollte man sie nicht vernichten.

  • Besteht keine Gefahr, werden die Nester übersiedelt.
  • Ist Gefahr im Verzug, wird auf ein spezielles Insektengift zurückgegriffen, das von den einzelnen Wespen in das Nest geschleppt wird und dort auf den Rest des Volkes übertragen wird.

! Bei Gefahr in Verzug über Notruf 122 !

Tipps

  • Speisereste und süße Getränke nach dem Essen schnell wegräumen.
  • Geschlossene Abfallbehälter statt offenen.
  • Sollte eine Wespe am Körper sitzen, ist es empfehlenswert das Tier abzustreifen oder abzuschütteln. Keinesfalls sollten Sie nach dem Tier schlagen, da das die Gefahr des Stechens erhöht.
  • Sollten Sie Obstbäume besitzen, ist es günstig die reifen Früchte und Fallobst täglich einzusammeln, um den Tieren keine Futterstelle zu bieten.
  • Das Barfußgehen in der Nähe von Obstbäumen bzw. Fallobst sollte ebenfalls vermieden werden.
  • In einem Abstand von zwei bis drei Metern vom Nest heftige Bewegungen vermeiden.

Erste Hilfe nach einem Stich

  • Kühlen mit Eiswürfeln, Kühlakkus oder einem kalten Tuch
  • Entfernen des Stachels
  • Speichel neutralisiert das Gift von Bremsen, Wespen, Hornissen und Hummeln. Auch Zwiebel- oder Zitronenscheiben auflegen hilft.
  • Kommt es zu Schwindel, Übelkeit und Herzrasen, sollte ein Notarzt gerufen werden. In diesem Fall kann eine Insektengift-Allergie vorliegen.
Quelle:
http://marktcheck.greenpeace.at/3669.html
http://www.ffbreitenbrunn.at/


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